
FEATURES
Stärken
Der Taktiker bereichert die Berufung des Schurken um seine enorme Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit. Ihre bemerkenswerten Heilkräfte bilden eine gute Ergänzung zu denen des Barden.
Schwächen
Taktiker müssen auf sekundäre Seelen zurückgreifen, um ihren Einzelzielschaden zu maximieren.
Screenshots
Waffen
TAKTIKER
Der Taktiker bereichert die Berufung des Schurken um seine enorme Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit. Die Offensivfähigkeiten dieser Seele vereinen Blitze aus vernichtender Energie mit einer Reihe verheerender Elementarfluten aus Feuer, Eis und Tod. Die Gruppenheilungsfähigkeiten des Taktikers sind ebenso beneidenswert wie seine Drauflos-feuern-Kerne und soliden unterstützenden Fähigkeiten.
Der Transitlift war gewaltig. Der große und gepanzerte Käfig wurde durch Magie und Metall in der Spur gehalten und konnte ein Dutzend Empyreum-Krieger in voller Rüstung transportieren. Oder, in diesem Fall, einen Schurken und seinen Golem.
Der Schurke war in einer Ecke zu Boden gesunken, während der Golem sich an der Liftsteuerung zu schaffen machte. Der Schurke zeigte nach oben: "Nach oben, Cere." Aus seinem Mund rann Blut als er sprach. "Bis nach ganz oben."
Der Golem gab das Ziel ein. Als der Lift zum Leben erwachte, schaute Ceredwyn sich zum Schurken um. "Ihr seht schlimm aus", krächzte er.
"Eismagier", erwiderte der Mann grinsend. Mit seinem linken Arm, der bis zum Ellbogen hart gefroren war, winkte er dem Golem zu. "Ich schätze, sie haben mich erwischt." Auf Ceredwyns Drängen hin beschwor er einen Heilstein auf dem Boden, der vor elementarer Energie summte. "Aber Ihr hättet sehen sollen, wie sie gekocht wurden", murmelte er, bevor er das Bewusstsein verlor.
Als sie den Bunker erreichten, war der Schurke bereits wieder vollständig geheilt. Er schaute sich die die Vorräte ihrer Zuflucht an: Nahrung, Wasser und Ley-Linien zur Versorgung einer Reihe von Schutzbannen und Geräten. Während Ceredwyn ihn über den draußen tobenden Kampf informierte, dachte er an die Überlebenden, die sie bis dahin retten konnten: die Familie eines Botschafters, einen finstereren Kleriker aus Nekropolis - alles in allem knapp zwei Dutzend Seelen.
Nicht genug, wie er fand. Nachdem er einige Waffen zusammengesucht und die Motoren in seiner Rüstung gestartet hatte, wies der Schurke Ceredwyn an, die Türen des Bunkers zu öffnen.
Das Mädchen ging zurück und rief ihren bedrängten Eltern zu, ihr zu folgen. Sie allein hatten die Welle von Eindringlingen überlebt, die aus dem Himmelsriss herausströmten. Jetzt führte ein blauer Drache eine zweite Welle Dämonen in ihre Richtung.
Voller Entsetzen musste sie mit ansehen, wie zischende Energieblitze aus der Richtung ihrer Fluchtroute auf ihre Eltern einschlugen, sie aber nicht zu Boden stießen. Im Gegenteil: Die Energie verschloss ihre Wunden und verlieh ihnen neue Kraft. Sie blickte zu der Quelle der Magie und entdeckte eine in Leder gekleidete menschliche Gestalt, die ihnen entgegen eilte.
So überraschend die Rettung auch war, noch mehr erstaunte es sie, dass sie den Mann wiedererkannte, als sich ihre Wege kreuzten. Es war der verrückte Erfinder aus der Stadt, den man sonst fast nie außerhalb der unterirdischen Tunnel sah. Im Vorübergehen lächelte er sie an und entfesselte sogleich Energiestrahlen und pulsierende Gefechtstürme, die mit den verbliebenen Dämonen kurzen Prozess machten.
Während der Drache noch über ihren Köpfen kreiste, wies der Schurke ihnen den Weg zu dem verborgenen Eingang eines gewaltigen Bunkers. Es dauerte einen Moment, bis das Mädchen bemerkte, dass ihr Retter ihnen nicht hinein gefolgt war. Eine mechanische Gestalt krächzte Anweisungen und Protokolle, als sie den Mann in der Ferne dabei erblickte, wie er im erbitterten Kampf gegen den Drachen einen Schwall aus Flammen und Eis hervorspie.
"Eines Tages wird er wiederkommen, Calliope", sagte ihr Vater und legte seine Hand auf ihre Schulter. Dann, in einem Wirbel, schloss sich das Portal. "T’Scain weiß, was er tut".




