
FEATURES
Stärken
Vorboten verstehen es meisterlich, auf kurze Distanz Schaden an Einzelzielen zu verursachen. Sie verfügen über eine hohe Überlebensfähigkeit und überstehen Schäden, welche die meisten Magier umbringen würden.
Schwächen
Vorboten können nur begrenzt Flächenschaden bewirken und sind im Fernkampf nur wenig effektiv. Trotz ihrer für Magier sehr hohen Überlebensfähigkeit, bleiben sie dennoch Magier und für gezielte Angriffe anfällig.
Screenshots
Waffen
VORBOTE
Der Vorbote verleiht der Magier-Berufung durch seine mit Luft- und Lebensenergie durchwirkten Klingen eine furchterregende Nahkampfdimension. Dieser grimmige Waffenmeister stürzt im Nahkampf seine Feinde ins Verderben. Er kann Wirkzeiten in Kombination mit anderen Seelen verkürzen und ein tödliches Sperrfeuer aus jeder Distanz entfesseln. Der Vorbote nutzt seine Beweglichkeit ohne Rüstung und seinen Zukunftsblick um im Kampfgetümmel zu überleben und er bewirkt Absorptionen und Selbstheilungen. Dazu setzt er seine Ausweichfähigkeiten ein, einschließlich Unsichtbarkeit, um Schäden zu verringern und verheerende Angriffe auszuführen.
Der Kommandant der Sturmlegion sah mit Genugtuung, wie sich eine kleine Gruppe Telaraner ins Lager schleppte. Trotz all der ungenutzten Kraft des Quellsteins fiel diese Welt schnell dem Verderben anheim. Und doch fragte er sich, ob Regulos wusste, dass sie so viele Seelen stehlen.
Ein ohrenbetäubender Energieblitz riss ihn aus seinen Gedanken.
"Die Königin wünscht, dass die Gefangenen am Leben bleiben!", bellte er und schob die Körper dem Tor entgegen. Da sah er, dass ein alter Mann über einen seiner Soldaten gebeugt stand. Der Kommandant stieß einen Pfiff aus und die Legionäre zogen ihre Schwerter.
"Die Königin schätzt Macht, Magier - und die Treue ihrer Gefolgsleute. Er machte eine herablassende Handbewegung. "Zerbrechen sollt ihr ihn, im Namen Crucias."
Als die Wachen angriffen, beschwor der alte Mann Klingen aus Energie herauf. Sein Blick verfinsterte sich kurz und er starrte durch den Kommandanten hindurch. Dann züngelte er zwischen den angreifenden Soldaten, die geschlossen zu Boden gingen und sich an blasse Stiche in ihrer Rüstung griffen.
Der Kommandant war wie betäubt von der Schnelligkeit des ausbrechenden Kampfes, den vor Magie zischenden Klingen und dem Schwertkämpfer, der in die Zukunft zu blicken schien. Obschon ein Dutzend Soldaten sich in das Schlachtgewühl stürzten, wich er mit schlafwandlerischer Sicherheit aus und wehrte ihre Angriffe mit Schilden aus Licht ab.
"Bogenschützen!", brüllte der Kommandant. Aber der alte Mann war schnell wie ein Blitz bei den Zinnen, wo die Angreifer standen und das Morden begann erneut. Entgegen den Gesetzen von Raum und Zeit, spaltete der Mann zugleich die Pfeile, die durch die Luft schwirrten und deren Schützen.
Der Kommandant der Sturmlegion schleppte sich den schlammigen Pfad entlang, den die Gefangenen bei ihrer Flucht hinterlassen hatten. Die Wunde in seinem Leib roch nach verbranntem Fleisch. Er musste sich konzentrieren. Kontakt mit der Königin aufnehmen. Sie warnen, dass ihre Soldaten tot waren. Dass diese unvorhergesehene Bedrohung seine Kriegsapparate in Stücke gerissen hatte.
Eine Kette aus purem Licht zog ihn gewaltsam zum Tor zurück.
"Ich bin Prion." Der alte Mann beugte sich drohend über den Kommandanten. Die Klingen waren verschwunden und hatten sich in eine Sichel aus gleißendem Licht verwandelt. "Eure Königin, kann sie uns hören?"
Dem Kommandanten wurde die Zunge schwer, als sein Bewusstsein mit dem von Crucia verschmolz. Das Letzte, was er sah, bevor es dunkel um ihn wurde, war eine Sichel aus Licht.
"Sag ihr, der Vorbote ist gekommen!"




