DAS HIMMLISCHE ZEITALTER

Schon lange bevor die Eth die auf Quellstein basierte Technomagie verfeinerten und Orphiel mit der Manipulation der Zeitschleifen experimentierte, hatten die Brevaner die Macht des Empyreums gemeistert. Sie hatten die unter Kap Jul liegenden elementaren Ley-Linien entdeckt und infolgedessen die Magie so weiterentwickelt, dass sie sich die natürlichen Energien der Ebenen zunutze machen konnten. Daraus entstand die leistungsfähigste – und harmonischste – Technologie Telaras.

Zunächst wurde sie für denkbar einfache Anwendungen genutzt: Das Aufhellen von Schmuckstücken und das Binden von Amuletten. Mit der Zeit lernten die Magier und Kleriker der Brevaner jedoch, sich die Gewalt der weltenvernichtenden Stürme nutzbar zu machen und sie zur Schöpfung unglaublicher Wunder zu kanalisieren. Ihre ehrgeizigsten Projekte wurden unter großen Kosten errichtet – zunächst, um die Ewige Stadt mit Energie zu versorgen. Schließlich errichteten sie jedoch auch gewaltige Kolosse und traten mit den Göttern in Verbindung.

Und eines Tages gingen sie einen Schritt zu weit. Bei dem Versuch, ein Portal zu den Ebenen zu öffnen, zogen diese Meister der Künste des Empyreums die Aufmerksamkeit des Blutsturms auf sich. Dieser brach durch das Tor der Unendlichkeit und verwüstete Brevane, bevor er seine langwierige und niederträchtige Eroberung Mathosias antrat.

DIE ABTRENNUNG

Jenseits der Meere besiegten die vereinten Armeen Mathosias den Blutsturm nach einem fast ewig währenden Kampf und verbannten den Schatten von Regulos. Als die Vigilie den Schutzbann errichteten, der Telara gegen die Ebenen abschirmt, brach unter den Mathosianern und Eth kollektiver Jubel aus. Es war ein glorreicher Augenblick und ein glorreicher Sieg.

In Brevane hingegen war dies der Tag einer Tragödie.

Die Überlebenden, die mit dem Wiederaufbau begonnen hatten, stellten fest, dass ihre Verbindung zur Macht des Empyreums durch den Schutzbann getrennt worden war. Ihre Luftschiffe fielen vom Himmel, während ihre antriebslosen Galeonen ohnmächtig in die Mahlströme gezogen wurden. Von den Laboren über die Fertigungsanlagen und darüber hinaus wurden ihre Maschinen und Automaten immer langsamer oder versetzten sich in eine Art Ruhezustand, in dem sie so viel Energie wie nur irgend möglich bewahren konnten.

WIEDERHERSTELLUNG DER VERBINDUNG

Nun jedoch wurde der Schutzbann durchdrungen, und seine letzten Tage stehen bevor. In ganz Brevane und Dämmerland pulsieren die Ley-Linien wieder vor Energie, und die alten Artefakte des Empyreums erwachen zu neuem Leben.

Regulos entsendet seine Kräfte in die Ruinen und Gräber, um dort nach den uralten Relikten zu suchen, während Crucia eine wiederaufgebaute Gießerei unter ihre Kontrolle bringt, um eine Armee mechanischer Monstrositäten zu erschaffen. In der Zwischenzeit hat das Treiben ihrer Sturmlegion in der Ewigen Stadt den Empyreum-Kern verformt, der immer unkontrollierbarer wird und in einer katastrophalen Detonation zu bersten droht.

Die Auserwählten stehen vor einer schwierigen Entscheidung – sollen sie die Legion bekämpfen, um die Ewige Stadt zu retten und Crucias Fabrik der Finsternis zu befreien? Oder sollen sie vorpreschen, die Waffenarsenale und Gewölbe des alten Brevane vor den Streitkräften der Drachen zu erreichen und die Waffen und Geräte zu sichern, die das Schicksal Telaras besiegeln könnten?

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